Die Zukunft ist bunt! H.P. Kaysser nimmt eine der modernsten Pulverbeschichtungs-Anlagen in Süddeutschland in Betrieb.

Fördersystem

Testphase für schwere Teile

Fertig lackierte und eingebrannte Teile

Flexibilität, Umweltschutz und höchste Qualität sind zentrale Gedanken.
Das stetige Wachstum von H.P. Kaysser als eines der größten mittelständischen Unternehmen zur Metallbearbeitung in Süddeutschland begründete den Schritt zur Erweiterung der eigenen Produktionskapazitäten in Bezug auf moderne Oberflächenbeschichtung.

Mit der neuen Pulverbeschichtung können deutlich größere und vor allem schwerere Teile in höchster Qualität beschichtet werden. Dass alle gefertigten Bauteile in Zukunft komplett im eigenen Werk weiterverarbeitet werden können, ist ein großer Vorteil für das Unternehmen sowie die Kunden und sichert außerdem langfristig Arbeitsplätze. Auch Lohnbeschichtung wird angeboten.

Die neu errichtete Anlage gehört mit knapp 3400 m² zu den größeren ihrer Art. Mittels hochmoderner Dichtstromtechnologie können im ersten Bauabschnitt Bauteile mit 350 kg pro Warenträger beschichtet werden. Im zweiten Abschnitt sind es dann sogar 2000 kg pro Warenträger mit Abmessungen von 400 cm x 200 cm x 220 cm.  

Die zugrunde liegende Dichtstromtechnologie ist die aktuell modernste Funktionsweise am Markt. Diese Technik funktioniert druckluftarm, ermöglicht eine deutlich feinere Pulverwolke und ist noch besser dosierbar als bei herkömmlichen Systemen. Alles in allem ein großer Schritt zu mehr Effizienz und umweltschonendem Umgang mit Ressourcen.

Im September fand die feierliche Einweihung statt.
Die Einweihung der Anlage fand am 19.9. im Kreis von geladenen Gästen unter Beteiligung von Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (MdL), Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg statt.

Die Politikerin, die selbst aus einer Unternehmerfamilie kommt und bis zu ihrem Amtsantritt 2016 im Aufsichtsrat des familiengeführten Traditions-Unternehmens Bizerba GmbH + Co. KG war, stellte in ihrer Rede das Engagement und die Innovationskraft der mittelständischen Unternehmen als Triebfeder der deutschen Wirtschaft gesondert heraus. Das Interesse und die Begeisterung der fachkundigen Gäste beim Rundgang durch die neue Anlage waren immens.

Mittlerweile wurde die Anlage nach ausgiebigen Testläufen in Betrieb genommen. Die Ergebnisse sind beeindruckend, werden noch weiter bis ins kleinste Detail optimiert. Prozesssicherheit und Qualitätssicherung haben dabei oberste Priorität, sodass die zwei älteren Anlagen auf dem Firmengelände nur schrittweise zurückgefahren werden. Gegen Ende des Jahres wird die neue Pulverbeschichtung dann komplett in die Prozesskette eingegliedert sein. Bei voller Auslastung bietet das neue Beschichtungs-System über 50 % mehr Kapazität. Da steht an dieser Stelle einem zukünftigen Wachstum nichts mehr im Weg.